Therapeutischer Yoga

B.K.S. Iyengar hat durch sein intensives Üben und seine langjährige Erfahrung und Arbeit mit Patient/innen erfahren, dass trotz Auftreten von Krankheiten Yoga geübt werden kann. Er verfeinerte dafür die Yogahaltungen und entwickelte spezielle Hilfsmittel.

Der inzwischen über 90-jährige Yogameister leitet an seinem Institut (RIMYI) in Pune/Indien nach wie vor mehrere Therapieklassen und entwickelt seine Heilmethode unermüdlich weiter. Oft kann die Verschlimmerung einer Krankheit verhindert und in vielen Fällen sogar geheilt werden.

Am Beginn einer Yogatherapie steht ein persönliches Gespräch, bei dem alle persönlichen und medizinischen Informationen (Anamnese) gesammelt werden. Dazu gehört eine körperliche Untersuchung unter yogatherapeutischen Gesichtspunkten. Danach kann entschieden werden, ob und in welcher Form eine Yogatherapie sinnvoll ist.

Prinzipiell gibt es drei mögliche Wege:
- ein individuelles Yogaübungsprogramm für zuhause
- die Teilnahme an den Therapieklassen
- die Teilnahme an offenen Yogaklassen mit einzelnen modifizierten Yogahaltungen

Annette Herrenleben stellt individuelle Sequenzen von modifizierten Yogahaltungen für die Teilnehmer der Therapieklassen zusammen. Der gezielte Einsatz von Hilfsmitteln verstärkt die therapeutische Wirkung der Yogahaltungen.

Claudia Böhm (Heilpraktikerin und Iyengar Yoga Lehrerin) und Hermann Traitteur (Arzt und Iyengar Yogalehrer) führen die Anamnese und Untersuchung durch, sie erarbeiten und betreuen das individuelle Yogaübungsprogramm für zuhause.

Annette Herrenleben, Claudia Böhm und Hermann Traitteur betreuen gemeinsam mit anderen Yogalehrern/innen aus Berlin die Therapieklassen, in denen jede/r Patient/in seine/ihre eigene Serie unter Anleitung übt. Die Therapieklassen finden im unteren Yogaraum statt.

Weitere Informationen und Anmeldung im Büro, entweder per Email (info@iyengar-yoga-berlin.de) oder per Telefon (030.28599789).